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Planung einer Kanutour auf den Seal Trail -Routen

Das Geheimnis einer gelungenen Paddeltour ist stets die sorgfältige Planung. Kanufahrer müssen ihre Ausrüstung und die eigenen Grenzen gut kennen. Ferner müssen sie unterwegs mit der Umwelt schonend umgehen und sie respektieren. Scharfer und wacher Verstand ist die wichtigste Voraussetzung für einen sicheren Kanuausflug. Seal Trail Besucherhandbuch gibt dem Paddler Informationen u.a. über Witterung und sonstige nützliche Hinweise sowie Ratschläge für seine Tour.
Schon bei der Planung festlegen, was Sie von der Tour erwarten. Das Seal Trail -Kanuroutensystem bietet sowohl Einsteigern als auch Profipaddlern schier unendliche Möglichkeiten, ihre Tour nach eigenen Fertigkeiten und Bedürfnissen zu gestalten. Hier finden Sie einige der schönsten Kanutouren in ganz Nordeuropa. Das Angebot umfasst Touren, die von See zu See oder durch abgelegene Naturgebiete führen. Auch Freunde von gemächlicheren Ausflügen kommen auf ihre Kosten: Die unzähligen ruhigen Flüsse, Teiche und kleinen Seen laden z.B. zu gemütlichen Familienfahrten ein.

Entscheidungskriterien bei Planung Ihrer Tour:
- Bevorzugen Sie ein Kanu oder Kajak?
- wie viele Tage möchten Sie auf dem Wasser verbringen?
- wie viele davon sollen Reisetage sein?
- Vorkenntnisse Ihrer Mitreisenden im Kanu- oder Wassersport oder Camping?
- liegt der Schwerpunkt Ihrer Reise auf Angeln oder Reisen und Erkunden der Gegend oder möglicherweise auf beidem?
- zu welcher Jahreszeit möchten Sie reisen?

Gut zu wissen vor einem Ausflug

Trinkwasser:
Das Seewasser ist trinkbar (natürlich können Sie es auch kochen). Weil im Wasser Mikroorgasmen gibt, nehmen viele Trinkflaschen zum Trinken mit und benützen Seewasser zum Essen kochen usw.

Feuer machen:
In Nationalparken darf man nur in angezeichneten Feuerstellen Feuer machen, solche finden Sie an allen markierten Zellplätzen. Wenn eine Waldbranwarnung gegeben wird, darf man kein Feuer anzünden. Ausserhalb eines Nationalparks (wie Joutenvesi) gelten Jedermannsrechte, das heisst, dass man kein Feuer machen darf. Auf solchen Gebieten ist ein Spirituskocher zu empfehlen.

Zelten:
In Nationalparken darf man nur auf markierten Plätzen zelten, die auf einer Karte vorgezeigt sind. Übernachten irgendwo anders ist verboten. Pausemachen/Essen darf man überall, wo es nicht extra verboten ist (in Nationalparken mit rot markierten Sondergebieten).Ausserhalb eines Nationalparkes darf man übernachten. Man kann sein Zelt für 1-2 Nächte dorthin, wo es nicht zu nah eines Gebäudes oder Häuser ist, aufbauen.

Angeln:

Man darf ohne Erlaubnis mit Rute und Wurm angeln. Wenn Sie aber mit einer Wurfangel angeln wollen, brauchen Sie einen Angelschein  (die Staatliche Fischzuchtgebühr+ die Erlaubnis des Wasserbesitzers). Hier können Sie über Angelerlaubnisse erfahren! 

Sicherheit:
Die Gewässer auf diesem Gebiet sind wettermässig sicher und schlimmere Stürme kommen sehr selten vor. Aber wegen der vielen Inseln sollen Sie Ihre Touren so planen, dass Sie entlang der ruhigeren Seite einer Insel paddeln. Am besten fangen Sie Ihren Ausflug in Oravi an, da können Sie gute Tipps bekommen und  Ihren Routeplan zusammen mit einem Guide machen. Sie können immer einen SMS nach Oravi senden oder anrufen, falls etwas Sie beschäftigt oder Sie wollen zB. den letzteren Wetterbericht hören. Bei einem schlechten Wetter oder falls Ihnen etwas gefährliches (oä.) vorkommen sollte, kommen wir Sie immer abholen.


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